Most practitioners of Daito Ryu and Aikido are aware that the word “Aiki” is composed of two characters: The first character conveys the meaning “to unify, come together or fit.” The second character is commonly defined as energy or spirit. It is well known that together they mean the unification of “Ki” energy. What isn’t so commonly known is what these “Ki’s” that come together are, how they fit together, and what the significance of that is.

To answer these questions it is important to understand some general Chinese cosmology. And in order to understand Ueshiba Morihei’s explications on Aiki, one must also become familiar with the Japanese version of that same cosmology used extensively by him.

In Chinese cosmology, that prior to genesis is unknowable and ineffable emptiness (empty of all relativistic defining traits and characteristics such as time, space, existence, non-existence, etc.) This is called Wu in Chinese, or Mu in Japanese.

Wu/Mu “gives rise” (at least from our dualistic perspective) to a Singularity and that Singularity is known by and manifests as, a duality that is co-dependent and mutually arising. In Chinese, this duality is represented as Yin/Yang. (Please note for the future that this relationship itself “Singularity vs Duality” is co-dependent and mutually arising.)

In Japanese, Mu gives rise to Ichi-Rei (one spirit), which is composed of Ni Ki (Two Ki), two Ki’s that are Yin/Yang in Chinese or, in Japanese, In/Yo.

In/Yo represents any relationship that is mutually arising, codependent, and oppositional. They are mutually arising meaning that when one rises the other necessarily does too. They are codependent meaning that the one’s being is defined by the other’s being. They are oppositional in that one is the antithesis of the other.

These both have a common origin, the “O moto” or great (singular) origin, which is Ichi Rei (One Spirit) as mentioned above. How is this? Paradoxically Yin/Yang – In/Yo are inseparably linked as one since either gives rise to the other, and the absence of one necessitates the absence of the other.

When one sees the ubiquitous Yin/Yang symbol one is also seeing a visual representation of Aiki. The Yin/Yang symbol is representing the Singularity made known by the continuous inter penetration of Duality.

So Aiki as originally understood in Daito Ryu/Aikido, was the dynamic unification and the interplay between In/Yo.

It should be noted that there also exists a whole other, different, yet virtually identical cosmology that was also known by Sokaku Takeda, Ueshiba Morihei, and Shirata Rinjiro. That cosmology comes from Esoteric Buddhism of Indian origin, but influenced by the Chinese and, in turn, Japanese (and other cultures it came into contact with) as it made its way East. For the sake of simplicity, I won’t go into that presently.

Ki here doesn’t necessarily fit into strict categories such as Energy (measured by magnitude) or Force (having vector) as we know them. Rather, Ki, in its capacity as a phenomenological descriptor, carries aspects of both of these and more. Please keep this in mind as we move on to discuss various occurrences of Aiki and their utility.


2 Comments

Bjorn Saw · December 9, 2016 at 1:05 am

Very nice! Where can I find the continuation please?

    Allen Dean Beebe · December 13, 2016 at 6:44 am

    Hi Bjorn, I just saw your question! I’ve just posted the continuation. I hope you enjoy it!

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Die meisten, die sich mit Daito Ryu oder Aikido beschäftigen, wissen dass das Wort „Aiki“ aus zwei Schriftzeichen besteht. Das erste Zeichen hat die Bedeutung „vereinigen, zusammenbringen oder passen“. Das zweite wird gemeinhin als Energie oder Geist verstanden. Zusammengesetzt bedeuten die Zeichen also offensichtlich die Vereinigung von “Ki“-Energie. Weit weniger offensichtlich oder bekannt ist, was denn diese „Ki“-Energien sind, die da vereinigt werden, wie sie zusammenpassen und was das tatsächlich ausdrückt.

Um eine Antwort auf diese Frage geben zu können ist ein Grundverständnis von Chinesischer Kosmologie erforderlich. Und um Ueshiba Moriheis Ausführungen bezüglich Aiki verstehen zu können, muss man sich auch mit der japanischen Version der genannten Kosmologie vertraut machen, die er in seinen Erklärungen ausgiebig verwendet.

In der chinesischen Kosmologie existiert vor der Genese eine unfassbare und unaussprechliche Leere (frei von aller relativischen Definition oder Eigenschaften wie Zeit, Raum, Existenz, Nicht-Existenz etc.). Im Chinesischen wird dies Wu genannt, im Japanischen Mu.

Wu/Mu „lässt“ (zumindest von unserer dualistischen Perspektive aus) eine Singularität entstehen, und diese Singularität wird erkennbar und offenbart sich als eine Dualität, die gegenseitig abhängig (co-dependent) und gemeinsam entstehend (mutually arising) ist. Im Chinesischen ist diese Dualität als Yin/Yang repräsentiert. (Halten wir an dieser Stelle fest, dass dieses Verhältnis selbst, „Singularität – Dualität“, gegenseitig abhängig (co-dependent) und gemeinsam entstehend (mutually arising) ist.)

Im Japanischen bringt Mu Ichi-Rei (ein Geist/one spirit) hervor, welches aus Ni Ki (zwei Ki) besteht, zwei Ki, die im Chinesischen Yin/Yang und im Japanischen In/Yo heißen.

In/Yo steht für jede Art von Beziehung, deren Elemente gemeinsam entstehend (mutually arising), sich gegenseitig bedingend (co-dependent) und gegensätzlich ist. Gemeinsam entstehend heißt, wenn das eine aufkommt entsteht auch das andere. Sich gegenseitig bedingend bedeutet, dass das Vorhandensein des einen notwendigerweise das Vorhandensein des anderen mit sich bringt. Und gegensätzlich heißt, dass das eine die Antithese des anderen darstellt.

Beide haben einen gemeinsamen Ursprung, den „O moto“ oder großen (singulären) Ursprung, der wie oben erwähnt Ichi Rei (ein Geist/one spirit) ist. Wie das? Yin/Yang – In/Yo sind auf paradoxe Weise untrennbar miteinander verbunden, indem das eine Ursprung und Anlass des anderen ist, und die Abwesenheit des einen führt zwangsläufig zur Abwesenheit des anderen.

Wenn man das allseits bekannte Yin/Yang Symbol betrachtet, hat man gleichzeitig eine visuelle Darstellung von Aiki vor Augen. Dieses Symbol repräsentiert die Singularität, offenbart durch die kontinuierliche gegenseitige Durchdringung der Dualität.

Wie es also ursprünglich in Daito Ryu/Aikido verstanden wurde, bedeutete Aiki die dynamische Vereinigung und das Zusammenspiel von In/Yo.

Wir sollten hier festhalten, dass es noch eine völlig andere, verschiedene aber gleichzeitig nahezu identische Kosmologie gibt, mit der sowohl Sokaku Takeda als auch Ueshiba Morihei sowie Shirata Rinjiro vertraut waren. Diese Kosmologie stammt aus dem Esoterischen Buddhismus und ist indischen Ursprungs. Auf dem Weg ihrer Verbreitung Richtung Osten übernahm sie Einflüsse vom Chinesischen und schließlich vom Japanischen (sowie anderen Kulturen, mit denen sie in Berührung kam). Der Einfachheit halber werde ich das an dieser Stelle nicht weiter verfolgen.

Im vorliegenden Kontext fügt sich Ki nicht in Kategorien wie Energie (nach Größe bemessen) oder Kraft (eine Richtung besitzend) wie wir sie kennen. Vielmehr trägt Ki – in seinem Vermögen als phänomenologischer Deskriptor – Aspekte von beidem in sich und noch mehr. Behalten wir das im Gedächtnis, wenn wir jetzt dahingehen, verschiedene Formen des Zutagetretens von Aiki zu diskutieren einschließlich deren Verwendbarkeit.


1 Comment

Muhammad Ansari · September 9, 2023 at 1:03 pm

Thank you for sharing and teaching your understanding (study and training) of Aiki. Please continue to share and teach( one teaches, two people learn)!.

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