{"id":10431,"date":"2017-01-29T18:02:02","date_gmt":"2017-01-29T18:02:02","guid":{"rendered":"https:\/\/trueaiki.com\/san-gen-when-push-comes-to-shove\/"},"modified":"2025-04-08T07:47:12","modified_gmt":"2025-04-08T14:47:12","slug":"san-gen-when-push-comes-to-shove","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/san-gen-when-push-comes-to-shove\/","title":{"rendered":"San Gen: Wenn eins zum anderen kommt!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1100\" style=\"width: 474px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1100\" class=\" size-full wp-image-1100 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dummies.jpg?resize=464%2C496&#038;ssl=1\" alt=\"dummies\" width=\"464\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dummies.jpg?w=464&amp;ssl=1 464w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dummies.jpg?resize=281%2C300&amp;ssl=1 281w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><p id=\"caption-attachment-1100\" class=\"wp-caption-text\">Es handelt sich hier um professionelle ausgebildete Stunt Dummies. Macht hese are trained professional stunt dummies.\u00a0 Probiert das nicht zuhause aus!<\/p><\/div>\n<p>Vergangene Woche haben wir die drei Urspr\u00fcnge (Schwerkraft, Festigkeit und Mentalit\u00e4t) verwendet, um Aiki 1 (Einsatz von Ten, Chi, Jin zur Erzeugung linear entgegengesetzte Kr\u00e4fte) und Aiki 2 (Einsatz von Ten, Chi, Jin zur Erzeugung monoaxialer Rotation) zu schaffen. Dabei haben wir gelernt, wie wir dies in unserem K\u00f6rper erzeugen k\u00f6nnen am Beispiel von Box Squat.<\/p>\n<p>In dieser Woche experimentieren wir mit einer zus\u00e4tzlichen Kraft in Form eines geradlinigen Schubs, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, wie erfolgreich wir bei der Erzeugung von Aiki 1 und Aiki 2 sind.<\/p>\n<p>Der gerade Schub erfolgt horizontal, senkrecht zur vertikal wirkenden Schwerkraft. Beachtet, dass Erfolg oder Misserfolg hier auf grundlegend andere Weise als bei normalem Stehen und\/oder Hocken, einschlie\u00dflich Box Squat, definiert ist.<\/p>\n<p>1) Bei einem horizontalen Schub im Stehen versucht man \u00fcblicherweise den Verlust des Gleichgewichts zu begegnen, indem man dem horizontalen Schub Widerstand entgegen setzt, auch wenn man dabei vielleicht seinen Schwerpunkt absenkt. Wir wollen dem horizontalen Schub aber nicht mit Widerstand begegnen, sondern wir wollen sehen, wie viel Kraft im gesamten K\u00f6rper absorbiert werden kann, bevor das Gleichgewicht verloren geht.<\/p>\n<p>2) Die Belastung des Widerstands bei der normalen Hocke findet in der Vertikalen statt, w\u00e4hrend die Belastung des Widerstands in unserer Version horizontal wirkt.<\/p>\n<p>3) Bei der normalen Hocke misst sich der Erfolg in der Regel daran, wie gro\u00df die Last ist, die mit Hilfe des Widerstands aus der Hocke in den Stand gehoben werden kann. In unserer Version misst sich der Erfolg daran, wie gro\u00df die Last ist, die OHNE Widerstand aus der Hocke in den Stand gehoben werden kann.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-351\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/kuzushi.gif?resize=750%2C1029&#038;ssl=1\" alt=\"kuzushi\" width=\"750\" height=\"1029\" \/><\/p>\n<p>Werfen wir einen n\u00e4heren Blick darauf. Um im Judo Kuzushi zu veranschalichen, l\u00e4sst man \u00fcblicherweise eine Person in einer nat\u00fcrlichen Haltung stehen. Dann \u00fcbt man eine horizontale Kraft aus, jeweils von vorne (5), von hinten (1), von beiden Seite und den vier Diagonalen (3,7,2,4,6,8). \u00dcblicherweise stellt man dann fest, dass Kuzushi am besten von hinten (1) und insbesondere von vorne (5) erreicht werden kann. Und normalerweise ist nur wenig Druck\/Kraft nach hinten oder nach vorne erforderlich, um eine Person aus dem Gleichgewicht zu bringen.<\/p>\n<p>In unserer \u00dcbung wollen wir in \u00e4hnlicher Weise Druck aus\u00fcben, und beginnen dabei mit dem \u201eschw\u00e4chsten\u201c Winkel: von vorne. Ein m\u00f6glicher Fortschritt zeigt sich dadurch, dass immer mehr Kraft in dieser Richtung aufgewendet werden kann, ohne das Gleichgewicht der Person zu st\u00f6ren, die diese Kraftwirkung aufnimmt.<\/p>\n<p>Bei beiden Test-Varianten &#8211; Widerstand und Aiki 1 &#8211; macht derjenige, der den Druck aus\u00fcbt, dasselbe. Der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; entscheidet, welche \u00dcbung er machen will.<\/p>\n<p>Bevor wir mit Aiki 1 Test weitermachen, halten wir fest, dass es NICHT unser Ziel ist eine h\u00f6here Stabilit\u00e4t dadurch zu erreichen, dass wir unseren Schwerpunkt absenken, auch wenn das zu einer erh\u00f6hten Stabilit\u00e4t f\u00fchrt. Stattdessen wollen wir die Stabilit\u00e4t im gesamten K\u00f6rper erh\u00f6hen, indem die Kr\u00e4fte \u00fcber das Gewebe im K\u00f6rper abgeleitet und absorbiert werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_359\" style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-359\" class=\"alignnone size-full wp-image-359\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0295.jpg?resize=750%2C1000&#038;ssl=1\" alt=\"img_0295\" width=\"750\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0295.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0295.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0295.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-359\" class=\"wp-caption-text\">Ich habe 50 kg mehr Masse als Tom, das sollte also ein Kinderspiel sein!<\/p><\/div>\n<p>Im Aiki 1-Test gibt es KEINE Rotation (obwohl die Knochen nicht perfekt ausgerichtet sein sollten und daher an den Knochenk\u00f6pfen etwas Bewegung m\u00f6glich ist), die Kraft wird allein abgeleitet durch die Streckung des Gewebes und die Kompression der Knochen. Wenn man anf\u00e4ngt dies zu \u00fcben, wird man vermutlich nur mit einer geringen Kraft umgehen k\u00f6nnen, bevor das Gleichgewicht verloren geht. Das ist ganz normal, und viele Kampfk\u00fcnste basieren auf diesem Umstand. Hier geht es jedoch darum, die F\u00e4higkeit des eigenen Gewebes zu ermessen, die Kraft gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber den ganzen K\u00f6rper zu verteilen.<\/p>\n<div id=\"attachment_360\" style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-360\" class=\"alignnone size-full wp-image-360\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0296.jpg?resize=750%2C1000&#038;ssl=1\" alt=\"img_0296\" width=\"750\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0296.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0296.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0296.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-360\" class=\"wp-caption-text\">Hey, ich habe es geschafft, dass er seine Zehen bewegt!<\/p><\/div>\n<p>Die zweite Art Test nutzt Aiki 1, enth\u00e4lt aber auch Aiki 2 (monoaxiale Rotation), was dann wie ein Box Squat aussieht. Wenn man mit dieser Art \u00dcbung beginnt, kann man vermutlich mit gr\u00f6\u00dferen Kr\u00e4ften umgehen, als es in der ersten Art Test der Fall war, eben aufgrund der Ergebnisse von Aiki 2. Das ist auch normal und in der Tat der Vorteil von Aiki 2.<\/p>\n<div id=\"attachment_361\" style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-361\" class=\"alignnone size-full wp-image-361\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0297.jpg?resize=750%2C1000&#038;ssl=1\" alt=\"img_0297\" width=\"750\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0297.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0297.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0297.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-361\" class=\"wp-caption-text\">Tom bewegt sich schon bevor es zum Kontakt kommt.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_362\" style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-362\" class=\"alignnone size-full wp-image-362\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0298.jpg?resize=750%2C1000&#038;ssl=1\" alt=\"img_0298\" width=\"750\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0298.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0298.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0298.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-362\" class=\"wp-caption-text\">Tom bewegt sich weiter und schenkt dabei seinem eigenen Gleichgewicht gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit als mir.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_363\" style=\"width: 970px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" class=\"alignnone size-full wp-image-363\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0299.jpg?resize=750%2C1000&#038;ssl=1\" alt=\"img_0299\" width=\"750\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0299.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0299.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/img_0299.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Als Tom den untersten Punkt seiner Hocke erreicht, hat die Spannung in seinem K\u00f6rper bereits begonnen, ihn wieder in die H\u00f6he zu ziehen. Forgeschrittene Anmerkung: er folgt nicht dem exakt gleichen Pfad in seiner Aufw\u00e4rtsbewegung. In seiner Bewegung ist eine unsichtbare Figur-8 enthalten.<\/p><\/div>\n<p>Denkt daran, dass diese \u00dcbung ein Test ist von sowohl Aiki 1 (der F\u00e4higkeit ohne wesentliche Ver\u00e4nderung der eigenen Struktur, Kraft zu absorbieren und gleichm\u00e4\u00dfig abzuleiten) als auch von Aiki 2 (der F\u00e4higkeit, einer linearen Kraft KEINEN Widerstand entgegenzusetzen, indem man sich konsequent monoaxial bewegt und damit dieser linearen Kraft im rechten Winkel begegnet (was in einem neuen Kraftvektor resultiert), w\u00e4hrend man dabei sein Gleichgewicht und die F\u00e4higkeit beh\u00e4lt, selbst Kraft zu erzeugen).<\/p>\n<p>Sprechen wir jetzt \u00fcber denjenigen, der schiebt. Normalerweise ist es f\u00fcr den &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; einfacher, den Schub aufzunehmen, wenn dieser auf der Seite der Achse erfolgt, die sich in die gleiche Richtung bewegt. Etwas schwieriger ist es, wenn der Schub genau auf der Achse stattfindet. Und am schwierigsten wird es auf der Seite der Achse, die sich dem Schub entgegen bewegt.<\/p>\n<p>Und, je n\u00e4her am Boden der Schub erfolgt, umso einfacher wird es f\u00fcr den &#8220;Empf\u00e4nger&#8221;.<\/p>\n<p>Wie schon in fr\u00fcheren Blogs erw\u00e4hnt, m\u00f6chte ich meinen Sch\u00fclern richtige Erfolgserlebnisse erm\u00f6glichen und dann von einem Erfolg zum n\u00e4chsten fortschreiten. Konsequenterweise empfehle ich, mit einem Schub am Unterschenkel zu beginnen und zwar auf der Seite der Achse, die sich in gleicher Richtung wie der Schub bewegt. Danach soll der Schub auf der Achse stattfinden und dann auf der Seite, die sich auf den Schub zu bewegt. Anschlie\u00dfend arbeitet sich der &#8220;Schieber&#8221; \u00fcber den Oberschenkel bis Oberk\u00f6rper vor, bis er am Ende gegen die Brust des &#8220;Empf\u00e4ngers&#8221; schiebt.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-364\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/humananatomydrawing-22.jpg?resize=732%2C961&#038;ssl=1\" alt=\"HumanAnatomydrawing-2.jpg\" width=\"732\" height=\"961\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/humananatomydrawing-22.jpg?w=732&amp;ssl=1 732w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/humananatomydrawing-22.jpg?resize=229%2C300&amp;ssl=1 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px\" \/><\/p>\n<p>Wie sich der Empf\u00e4nger verh\u00e4lt h\u00e4ngt davon ab, was er oder sie \u00fcben m\u00f6chte: Aiki 1 oder Aiki 1 und Aiki 2. F\u00fcr Aiki 1 sollte der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; mit einer leichten Beugung der Gelenke beginnen, damit sich die gesamte Masse des K\u00f6rpers setzt und das Gewebe sich dehnt. Wenn der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; bereit f\u00fcr den Schub ist, kann er ein Zeichen geben. Wahrscheinlich wird der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; nicht den Anschein erwecken, dass er oder sie viel tut (\u00e4hnlich wie ein Trampolin, gegen das man dr\u00fcckt). Wichtig ist hier zu beachten, dass man das Gewebe auf immer gr\u00f6\u00dfere Spannung trainiert, nicht auf Kontraktion.<\/p>\n<p>F\u00fcr Aiki 1 und Aiki 2 sollte der Empf\u00e4nger so beginnen wie oben beschrieben und dann sich dann abw\u00e4rts in eine hockende Position und wieder aufw\u00e4rts bewegen. Es ist nicht erforderlich dies besonders schnell oder extrem langsam zu tun. Wichtig zu beachten ist hier, dass man mit dieser \u00dcbung Nichtwiderstand durch Aiki 2 trainiert, und nicht Widerstand durch Kontraktion oder Ausweichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Empf\u00e4nger ist es wichtig, sich klar zu machen, dass JEDER an irgendeinem Punkt scheitert. Der Nutzen der \u00dcbung besteht darin, zu versuchen den &#8220;Zustand&#8221; w\u00e4hrend der \u00dcbung halten zu k\u00f6nnen (Spannung oder Spannung und Rotation).<\/p>\n<p>Schiebender und Empf\u00e4nger m\u00fcssen hier eine symbiotische Beziehung eingehen, \u00e4hnlich wie Partner beim Gewichtheben. Wenn man zu wenig Kraft erh\u00e4lt, um damit zu arbeiten, wird man kaum Fortschritte machen. Wenn man zu viel Kraft erf\u00e4hrt, mit der man arbeiten soll (was zu regelm\u00e4\u00dfigem Scheitern f\u00fchrt), wird man kaum Fortschritte machen. Am besten versucht man, im 80-90% Bereich des Partners zu arbeiten. Den Bereich darunter kann man gut alleine \u00fcben. Um das eigene Training anzupassen, sollte man regelm\u00e4\u00dfig den eigenen Bereich \u00fcberpr\u00fcfen, aber aus den genannten Gr\u00fcnden nicht st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Wie in jedem anderen Training auch muss man immer wieder an die Grenze der eigenen F\u00e4higkeiten gehen, um eine neurologische Ver\u00e4nderung zu erm\u00f6glichen. Stumpfsinnige Wiederholungen oder Unterhaltungen verhindern den Stressaufbau, der notwendig ist, die Anpassung zu stimulieren. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Anatomie. Da wir mit demselben Medium (Geist\/K\u00f6rper) arbeiten wie jede andere Sportart, sollten die gleichen Prinzipien \u00fcber Periodisierung, Konjugation, Makro- und Mezzozyklen usw. gelten. Das Training hat nur einen anderen Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Erholung ist genauso wichtig wie Ern\u00e4hrung etc.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes m\u00f6chte ich eine Methode vorstellen, die ich entwickelt habe, wie man in dieser \u00dcbung von subjektivem Fortschritt zu objektiv messbarem Erfolg kommt.<\/p>\n<p>Ich werde beschreiben, wie man einen Federwaage benutzen kann, um den verwendeten Kraftaufwand in dieser \u00dcbung zu messen.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-365\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?resize=750%2C649&#038;ssl=1\" alt=\"iu-2\" width=\"750\" height=\"649\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?resize=300%2C260&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?resize=768%2C665&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?resize=1024%2C886&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/trueaiki.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iu-2.jpeg?w=1500&amp;ssl=1 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Nehmt einfach eine Federwaage wie oben im Bild und lasst den &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; sie an seine Brust halten, bis der &#8220;Schiebende&#8221; sie dort durch seinen Schub h\u00e4lt. Alternativ kann man auch eine billige oder gebrauchte Waage mit einer Schnur um den Hals des &#8220;Empf\u00e4ngers&#8221; h\u00e4ngen. Der Schiebende kann dann einfach ablesen, wie viel Pfund oder Kilogramm er aufgewendet hat, bis der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; das Gleichgewicht verloren hat. Auf diese Weise kann der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; seinen Fortschritt messen. Dabei sollte der &#8220;Schiebende&#8221; immer wieder seinen Schub pl\u00f6tzlich zur\u00fccknehmen, um zu testen, ob der &#8220;Empf\u00e4nger&#8221; sich nicht einfach gegen den Schub lehnt. Das ist n\u00e4mlich nicht das Ziel der \u00dcbung von Aiki.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte abschlie\u00dfend noch einmal betonen, dass dies NICHT konventionelles Training darstellt. Macht bitte nicht denselben Fehler wie ich. Als mir zum ersten Mal von Shirata Sensei die \u00dcbungen zum Aufbau von Aiki nahe gebracht wurden, dachte ich: &#8220;Aha, okay! Alte Widerstands\u00fcbungen. Das kann ich, und dann auch noch mit dem zus\u00e4tzlichen Vorteil moderner Sportwissenschaft und Ausr\u00fcstung!&#8221;<\/p>\n<p>Ich habe mich zu toller Form entwickelt, bin st\u00e4rker geworden, und habe kein Aiki \u00fcber konventionelles Widerstandstraining entwickelt. Dies ist kein konventionelles Widerstandstraining, kein Cross-Training, Powerlifting, Bodybuilding, modernes Yoga, keine Gymnastik etc. Dies ist anders und f\u00fchrt zu anderen Ergebnissen.<\/p>\n<p>Denkt einfach nur daran, wie Ueshiba einen Homerun-Schl\u00e4ger aus der ersten Liga einen vollen Schlag gegen seinen Bokken hat machen lassen und der Schl\u00e4ger prallte einfach ab. Oder stellt euch vor, ihr haltet mit einer Hand einen 1,20 m langen Stock und lasst einen ehemaligen Lineman der Green Bay Packers darauf loslaufen, und er rennt wie gegen eine Mauer, oder ihr lasst euch von f\u00fcnf anderen schieben. Stell euch vor, ihr sitzt auf eurem Hintern, die Beine nach vorne gestreckt, und lasst so viele wie m\u00f6glich gegen eure Stirn dr\u00fccken, um euch nach hinten zu schieben, oder ihr sitzt und lasst einen Sumotori (der etwa das 3- bis 4-fache eures K\u00f6rpergewichts hat) versuchen, euch umzuschubsen, oder ihr sitzt auf der \u00e4u\u00dferen Tatami, w\u00e4hrend euch mehrere Jungs von der inneren Tatami aus wegschieben wollen &#8230; und sie rutschen zusammen mit den Tatami r\u00fcckw\u00e4rts \u00fcber den Boden.<\/p>\n<p>Solche Resultate erfordern eine andere Art von Training. Um anders zu trainieren muss man lernen anders zu DENKEN. Und das ist f\u00fcr die meisten von uns das Schwierigste.<\/p>\n<p>Aber hey! Es ist nat\u00fcrlich nichts verkehrt daran konventionell in Form und stark zu sein. Weit gefehlt. Aber es ist nicht dasselbe wie Aiki.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Woche: Shikon und Hachi Riki (und dann weiter zu anderen, verwandten Themen f\u00fcr eine Weile).<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr&#8217;s Lesen!\u00a0 Schreibt gerne, wenn ihr Fragen habt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangene Woche haben wir die drei Urspr\u00fcnge (Schwerkraft, Festigkeit und Mentalit\u00e4t) verwendet, um Aiki 1 (Einsatz von Ten, Chi, Jin zur Erzeugung linear entgegengesetzte Kr\u00e4fte) und Aiki 2 (Einsatz von Ten, Chi, Jin zur Erzeugung monoaxialer Rotation) zu schaffen. Dabei haben wir gelernt, wie wir dies in unserem K\u00f6rper erzeugen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"nf_dc_page":"","_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[142,115],"tags":[],"class_list":["post-10431","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aiki-1-2-3-de","category-relating-to-aiki-de"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9MeZD-2If","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10431"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10437,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10431\/revisions\/10437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/trueaiki.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}